Noya

Noya ("network of  young altermondialists") ist das globalisierungskritische Jugendnetzwerk innerhalb von attac:
www.attac.de/no-ya

Eine andere Welt ist nötig! Die Chance einer Neuordnung des globalen Wirtschaftssystems nach der Bankrotterklärung des Neoliberalismus in der Finanzkrise wurde vertan. Die Folgen dieser Krise aber werden Menschen in ganz Europa noch lange spüren. Die Auswirkungen des globalen Klimawandels machen sich vor allem in den Ländern bemerkbar, die am wenigsten zu ihm beigetragen haben. Gleichzeitig werden politische Entscheidungsprozesse auf nationaler und internationaler Ebene immer undemokratischer.
Wir befinden uns in einer multiplen Krise. Es wird Zeit, nach Alternativen zu suchen!

Treffen:  jeden zweiten Dienstagabend im Monat (erfragt den nächsten Termin per E-Mail) im FDCL (Forschungs- und Dokumentationszentrum Lateinamerika) im Mehringhof (im 2.Hinterhof, rechter Aufgang, oberstes Stockwerk), Gneisenaustr. 2a, U Bahnhof Mehringdamm
Neue Leute sind immer wilkommen!


Kontakt: irinabrinken(at)gmx.de

 

 

 

 

Noya auf dem attac Kongress "jenseits des Wachstums!?"

Wirtschaftswachstum als Allheilmittel? Von wegen!

Wirtschaftswachstum wird weltweit als universales Rezept gegen ökonomische Probleme jeglicher Art angepriesen. Angesichts des Klimawandels, der Prekarisierung von Arbeit, der Zerstörung der Umwelt, der Umverteilung von den Armen zu den Reichen wird deutlich, dass dieses alte Rezept nicht funktioniert. Attac will gemeinsam mit BündnispartnerInnen nach neuen Antworten für die drängenden Krisen unserer Zeit suchen - Antworten, die jenseits des Wachstumswahns liegen.Vom 20. - 22. Mai 2011 diskutieren in der TU in Berlin über 100 ReferentInnen in über 70 Veranstaltungen mit Ihnen darüber, wie eine Postwachstumsökonomie aussehen könnte, welche Hindernisse es auf dem Weg zu einer solidarischen Gesellschaft ohne Wachstum zu überwinden gilt, und warum Umverteilung ein zentraler Bestandteil einer nicht wachsenden Wirtschaft sein muss. Neben Diskussionen in Podien, Foren und Workshops sind auch künstlerische Interventionen vorgesehen, die die Frage nach der Veränderbarkeit der Gesellschaft und unserer eigenen Wünsche auf eine andere Art thematisieren.Als EröffnungsrednerInnen werden Vandana Shiva (Indien) und Alberto Acosta (Ecuador)  über die Notwendigkeit einer Gesellschaft jenseits des Wachstums sprechen.


www.jenseits-des-wachstums.de

Jenseits des Wachstums?! Einsteiger_innenseminar in die Wachstumskritk

am Sonntag, den 17. April von 11 bis 18 Uhr im attac Treff, Grünbergerstr.24

Wirtschaftswachstum ist seit Beginn der Industrialisierung die Grundlage des materiellen Wohlstands in den westlichen Industriestaaten. Verbunden damit war jedoch von Beginn an die Ausbeutung von Menschen und Ressourcen in der restlichen Welt. Spätestens seit dem ausgehenden 20. Jahrhundert sind die mit dem unkontrollierten Wachstum verbunden Probleme nun nicht mehr zu übersehen: Natürliche Ressourcen wie Erdöl und Wasser werden knapp, der durch die westliche Industrialisierung verursachte Klimawandel zerstört weltweit die Lebensräume vieler Menschen. Dennoch scheint das globale kapitalistische Wirtschaftssystem nicht ohne immer weiteres Wachstum auszukommen.

Woher kommt dieser kapitalistische Wachstumsfetischismus? Wie hängen Wachstum und die globale soziale und ökonomische Ungleichheit zusammen? Ist Wachstum per se schlecht oder kann es auch nachhaltiges („grünes“) Wachstum im Kapitalismus geben? Mit diesen und anderen Fragen wollen wir uns in unserem Seminar auseinandersetzen.

Dabei ist es uns wichtig, zu Beginn einen persönlichen Bezug zum zunächst doch recht abstrakten Thema „Wachstum“ zu bekommen. Was hat das alles mit uns zu tun? Und inwiefern sind die Privilegien unserer westlichen Industriegesellschaften Ergebnis des weltweit ungleichen Wirtschaftswachstums?

Das Seminar ist für Einsteiger_innen konzipiert. Für die Teilnahme ist es also nicht notwendig, sich schon vorher ausführlich mit dem Thema auseinandergesetzt zu haben. Im Gegenteil wird es im Rahmen des Seminars viel Raum auch für grundlegende Fragen und Diskussionen geben.
Im Rahmen des Kongresses „Jenseits des Wachstums“, der vom 20. bis zum 22. Mai 2011 in Berlin stattfindet, ist ein „Nachtreffen“ aller Teilnehmer_innen des Seminars geplant, das voraussichtlich in verschiedenen Städten stattfinden wird. Dort soll es die Gelegenheit für einen gemeinsamen Rückblick sowie einen vertiefenden Austausch zum Thema geben.

Referenten:

Till Kühnhausen , Diplom-Volkswirt, ist freiberuflicher Referent für politische Bildung im Rahmen von „moment! Initiative für emanzipatorische Bildung e. V.“ (www.mo-ment.info) und Lehrbeauftragter im Fachbereich Wirtschaft an der Universität Köln.

Max Bank ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Wirtschaftsgeschichte der Universität Köln und Mitglied im Koordinierungskreis von attac.

Organisatorisches:
Wir würden uns über Anmeldungen an Tinesteininger(at)web.de freuen, es ist jedoch keine Vorraussetzung für die Teilnahme!

 

Filmreihe: Endlich genug? mit Noya

Im Vorfeld des attac-Kongresses "Jenseits des Wachstums?!" läuft in Berlin im Lichtblick (Prenzlauer Berg) und im Moviemento (Kreuzberg) vom 22. April bis zum 16. Mai 2011 das Attac-Filmfestival “Endlich Genug?”.

Neben den negativen Auswirkungen des Wachstumswahns auf die Natur, den globalen Süden und unsere Lebensqualität werden Projekte vorgestellt, die alternative Wirtschafts- und Lebensweisen erproben und zeigen, wie unsere Gesellschaft anders gestaltet werden könnte. Nach jedem Film gibt es für das Publikum die Gelegenheit, mit Expert_innen und Aktivist_innen zu diskutieren.

Noya zeigt am Samstag, den 7.Mai den Film "The End of Poverty" im Lichtblick Kino.