Europäische Solidarität statt deutscher Konzerngewinne

Am Mittwoch, 5. Mai, fand in Griechenland ein Generalstreik statt. Die PG Krise und Protest bekundete ihre Soldidarität mit einer Aktion vor dem Kanzleramt: Symbolisch wurden Renten, die Bildung, die Gesundheit und die Löhne von Deutscher Bank, dem IWF, Siemens und Angela Merkel zur Schlachtbank geführt. Auf Transparenten waren die Forderungen der Aktion zu lesen: "Europäische Solidarität statt deutscher Konzerngewinne" und "Schuldenerlass für Griechenland statt Sozialabbau" Öffnet externen Link in neuem Fenstermehr Infos

 

Foto: Dalilah Reuben-Shemia

Was will die PG Krise und Protest?

Im Oktober 2008 wurde aufgrund des Ausbruchs der Wirtschaftskrise
die Berliner Projektgruppe Krise und Protest gegründet. Sie hat sich zum Ziel gemacht, Ursachen und Folgen der Krise zu analysieren, ökonomisch zu alphabetisieren und politisch zu intervenieren. Im Rahmen dieser Ziele hat die Gruppe bereits zahlreiche medienwirksame Aktionen durchgeführt, zusammen mit anderen Mitstreitern Demos organisiert und mehrere inhaltliche Diskussionen mit externen Referenten und Rednern aus dem eigenem Kreis veranstaltet.

Die Krise ist, im Gegensatz zu dem Jubel in den Medien und Politik,
längst noch nicht vorbei und wird sich mit der schwarz-gelben Regierung
in den nächsten Monaten mit ihren schrecklichsten Grimassen
zeigen – durch Sozialabbau, höhere Arbeitslosenzahlen
und mehr Prekariat denn je.

Dem allen will die Gruppe entgegentreten und sagt nach wie vor „wir
zahlen nicht für eure Krise!“.

Neueinsteiger sind herzlich willkommen! Wir treffen uns jeden Montag.

 

Fotos: Jacob Huber