Ist das Klima noch zu retten? Vor dem "Klimagipfel" in Kopenhagen (7.-18.12.)
Im Dezember findet in Kopenhagen die große UN-Klimakonferenz statt, die einen Kyoto-Nachfolge-Vertrag beschließen soll. Jenseits der wahrscheinlichen Aussicht, dass der Vertrag, wenn er zustande kommt, viel zu geringe Emissionsverpflichtungen enthalten wird, birgt der Kyoto-Kopenhagen-Prozess auch noch andere Tücken, von denen in der Öffentlichkeit seltener geredet wird. So beruht der ganze Prozess auf den so genannten "flexiblen Mechanismen" (Emissionshandel, Clean Development Mechanism, Joint Implementation), und es mehren sich die Stimmen, die sagen, dass diese Mechanismen im besten Falle ineffektiv sind, im schlimmsten Falle sogar erhebliche negative Effekte, besonders für die Menschen im globalen Süden, haben können.
Attac Deutschland mobilisiert in einem breiten Bündnis zu Aktivitäten in Kopenhagen. Fabian Scheidler (Attac D) berichtet über den aktuellen Stand der Diskussion und der Vorbereitungen auf die Proteste.