Am Dienstag, den 23. Januar 2007, findet vor dem Landgericht Berlin ein Prozess der Bank Oppenheim gegen den Kölner Publizisten Werner Rügemer statt.
Die Bank fühlt sich durch diverse Veröffentlichungen in ihrer Ehre verletzt und versucht nun, juristische Maulkörbe erteilen zu lassen. Hierbei bedient sie sich anscheinend auf Behinderung kritischer Berichterstattung spezialisierter Anwälte einer Berliner Kanzlei.
Wir, verschiedene Berliner Gruppen und Initiativen, die in den letzten Jahren mitverfolgt haben, was ehrenwerte Bankiers im Verbund mit nicht weniger ehrenwerten Politikern angerichtet haben, erklären uns mit Werner solidarisch.
Wir wünschen ihm, der uns durch seine Publikationen immer wieder Argumente gegen die vorgeblich heilsbringende Privatisierung öffentlicher Güter liefert und immer wieder aufzeigt, wie Politik und Politiker in Wahrheit funktionieren, für die bevorstehenden Auseinandersetzungen die notwendige Kraft und das notwendige Durchhaltevermögen.
Das engagierte Vorgehen Werners gegen die von neoliberalen Trommlern stets ins Feld geführten angeblichen Sachzwänge sollte für alle mündigen BürgerInnen ein Vorbild im Kampf gegen Privatisierung sein.
Berlin, den 22. 1. 2007
Initiative Berliner Bankenskandal
Berliner Bündnis gegen Privatisierung
Berliner Wassertisch
Donnerstagskreis der Berliner SPD
Netzwerk Abriss Berlin
Attac Berlin
Koordinierungskreis des Berliner Sozialforums
WASG Landesverband Berlin