Lieder und Gedichte über Liebe, Revolution, Gott und die Welt
Am 18. März 2010, um 20 Uhr, in der Heilig-Kreuz-Kirche
Ernesto Cardenal & Grupo Sal
Anlässlich seines 85. Geburtstages laden Ernesto Cardenal und Grupo Sal ein, gemeinsam Gerechtigkeit und Lebensfreude zu feiern, mit Texten vom Aufbegehren, von der Absage an Unterdrückung, von der Hoffnung auf die Fähigkeit des Menschen, die Welt immer wieder neu zu gestalten.
„Den Himmel berühren“, diesen Satz von Novalis zitiert Ernesto Cardenal in seinem Werk. Ersteht über dem Programm unserer Lesereise 2010, dass vor allem seinem literarischen wie politischen Vermächtnis gewidmet ist. Dabei wird Ernesto Cardenal der Frage „Was bleibt?“ nachspüren – einer Frage die auf Englisch „What’s left?“ heißt und damit auch eine klare politische Dimension hat. Mit ausgewählten Texten wird der inzwischen 85-jährige Dichter und Revolutionär versuchen, uns seine Erfahrungen als Mensch, als Poet und als Vertreter der Zeitgeschichte nahezubringen.
Grupo Sal ist seit 25 Jahren im deutschsprachigen Europa die „Stimme Lateinamerikas“. Voller Spielfreude verwebt Grupo Sal den kulturellen Reichtum der Armen, die ihre Musik als Medium betrachten, Ohnmacht und Verzweiflung zu überwinden, mit eigenen Kompositionen und jazzigen Arrangements weit über das bekannte Repertoire lateinamerikanischer Komponisten und Liedermacher hinaus. Inspiriert von den indianischen, afrikanischen und europäischen Wurzeln bis hin zu den neuesten Entwicklungen multikultureller Szenen der pulsierenden Metropolen präsentiert Grupo Sal virtuos und leidenschaftlich eine eigenständige Interpretation lateinamerikanischer Musik.