Die Berliner Attac-AG Degrowth - solidarisches Postwachstum zu den Themen Wachstumskritik, Krise gesellschaftlicher Naturverhältnisse und Alternativen zu Wachstum und Kapitalismus. Das heißt wir lesen und diskutieren Text, entwickeln Positionen und diskutieren diese mit anderen Gruppen und Menschen. Die Gruppe hat sich aktiv an der Vorbereitung des Kongresses „Jenseits des Wachstums“ beteiligt, der vom 20.-22. Mai 2011 von Attac in Kooperation FES, HBS, RLS und anderen an der Technischen Universität Berlin stattgefunden hat. Derzeit arbeiten wir an kreativen Interventions- und Aktionsformen, um die Themen Wachstumskritik und Postwachstum bekannt zu machen.
Was ist das Ziel unserer Wachstumskritik? Nach Jahren des immer stärkeren Zugriffs transnationaler Konzerne auf natürliche Ressourcen und angesichts der weltweiten Zuspitzung der Biokrise (d.h. Klimakrise, Peak Oil, Verlust der Artenvielfalt, Degradation von Böden etc.), welche die Überlebensbedingungen von hunderten von Millionen Menschen dramatisch gefährdet, kann (globale) Gerechtigkeit nur sozial-ökologische Gerechtigkeit sein. Eine zentrale Fluchtlinie dahin ist die solidarische Postwachstumsökonomie. Denn eine Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch und Verschmutzung der Umwelt ist eine Illusion: Die notwendige Reduktion von CO2 in den frühindustrialisierten Ländern des Nordens macht bei gleichzeitigem anhaltenden Wirtschaftswachstum Steigerungen der Ressourcenproduktivität und neue Technologien notwendig, die jenseits des technisch und politisch möglichen liegen.
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Mehr Infos zum Kongress Jenseits des Wachstums?! Ökologische Gerechtigkeit. Soziale Rechte. Gutes Leben