Die Wohnungskrise beschäftigt die Berliner_innen und ist im Wahljahr 2026 das Schlüsselthema. Doch welche Lösungen gibt es gegen Wohnraummangel und explodierende Mieten? Die Politik greift viel zu schwach in den Wohnungsmarkt ein, der Neubau kommt nicht voran, die Mietpreisbremse gilt nur für
Neuvermietungen. Daher braucht es einen großen Wurf, eine Vision, wie Berlin zu „unserer Stadt“ werden kann.
Die Vergesellschaftung großer Wohnungsbestände kann eine Voraussetzung dafür schaffen.
Vergesellschaftung ist machbar und finanzierbar!
Finanzmärkte
In der Arbeitsgruppe „Finanzmärkte“ wollen wir verstehen, wie die Finanzmärkte funktionieren und warum die Spaltung in Arme und Reiche immer größer wird, nicht nur in Deutschland und Europa, sondern auch im Blick auf die globale Situation. Wie müssten Lösungen aussehen, die dieser ungerechten Wirtschafts- und Finanzpolitik Grenzen setzen zum Schutz der Lebensgrundlagen für uns alle, besonders für die Armen.
Dazu beschäftigen wir uns mit den Maßnahmen der EU zur Regulierung von Banken und Finanzmärkten, mit den Steuergesetzen auf nationaler und europäischer Ebene und mit den Vorschlägen für eine Finanztransaktionssteuer und für eine einheitliche Unternehmenssteuer. Im Rückblick auf die Geschichte des neoliberalen Denkens haben wir uns mit der Kontroverse Keynes/Hayek befaßt, um zu verstehen, wie global agierende Konzerne zu immer größerer Macht gelangten und sich das 'Marktdenken' in fast allen Lebensbereichen durchsetzen konnte.
Neben der analytischen Arbeit, zu der wir auch Referenten zu fachlichen Informationen einladen, organisieren wir selbst Aktionen und beteiligen uns an anderen, die in größeren Bündnissen vorbereitet werden: für eine gerechte Umverteilung, für eine faire Welthandelspolitik, für eine Besteuerung der größten Privatvermögen, für ein soziales Europa.
Wir treffen uns jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat um 19 Uhr im attac-treff, Grünberger Str. 24, Friedrichshain.. Interessierte sind herzlich willkommen!