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Teslas Gigafactory, die Hauptstadt und die Gefährdung des Wassers - Und die Politik schweigt?

Online-Konferenz am Dienstag, 23. Nov 2021

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wassertafel.org

 

Die warnenden Stimmen mehren sich, die Gefährdung des Brandenburger aber auch des Berliner Wassers wird längst nicht mehr nur von lokalen Umweltinitiativen und Akteuren wie der BI Grünheide, dem Berliner Wassertisch und der Wassertafel Berlin-Brandenburg thematisiert.

Gewichtige Stimmen, die professionell mit der Thematik befasst sind, liefern immer mehr Fakten und detailliertes Fachwissen: allen voran das angesehenene Leibniz-Institut für  Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und der Wasserverband Strausberg-Erkner. (WSE). Auch in der am 18.10. gesendeten ARD-Dokumentation von Gesine Enwaldt und Melanie Stucke „Streit um Tesla – Was bringt die Gigafactory?“, kommen neben Aktiven des Berliner Wassertischs und der Wassertafel Berlin-Brandenburg. die die Tesla-Ansiedlung in einem Wasserschutzgebiet kritisch kommentieren,  Jörg Lewandowski vom IGB und André Bähler vom WSE, prominent und argumentativ stark, zu Wort.  Mit diesen Argumenten und mit den Positionen verschiedener Umweltverbände und Initiativen möchten wir uns in der nächsten Veranstaltung des Berliner Wasserrates auseinandersetzen und im Anschluss daran einen Forderungskatalog zum Schutz des Brandenburger und Berliner Wassers vor den möglichen Folgen der Tesla-Gigafactory an die neue Regierungskoalition formulieren.
 

Die Berliner Politikerinnen und Politiker sahen bisher die Verantwortung ausschließlich bei der Brandenburger Regierung. Doch das Wasser kennt keine Landesgrenzen. Der Berliner Wassertisch war treibende Kraft für den Beschluss des Berliner Abgeordnetenhauses, Berlin 2018 zur "Blue Community“ zu machen, womit sich die Hauptstadt auf den besonderen Schutz des Trinkwassers und der Gewässer verpflichtete. In der Veranstaltung sollen, nach einer wirkungslos gebliebenen Online-Konsultation des LfU Brandenburg, Fragen zu klimatischen und geologischen Besonderheiten der Region, offene Fragen zu den Sicherheitsvorkehrungen der Tesla-Gigafactory und die sich daraus ergebende Wasser- und Abwasserproblematik, erörtert und die Politik in die Verantwortung genommen werden.

 

Moderation: Gertrud Falk (FIAN Deutschland)/ Ulrike von Wiesenau

Einstiegsreferate:
Dr. Heidemarie Schroeder  (Wassertafel Berlin-Brandenburg)
Lars Domann  (BI Grünheide)
Werner Klink  (Geologe, BI Grünheide)
Nikolaus Geiler (Diplombiologe und Limnologe, Sprecher des AK Wasser im BBU), angefragt

Veranstaltende: Berliner Wassertisch e.V./ Wassertafel Berlin-Brandendburg in Kooperation mit der Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

Anmeldung: Dorothea Härlin  dorotheahaerlin@gmx.de

mehr unter www.wassertafel.org

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rbb

 

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Veranstaltung

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  • Blue Community Berlin seit 2018: Unser Wasser - Jetzt alles klar?

    Blue Community Berlin seit 2018: Unser Wasser - Jetzt alles klar?

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    blue_community_symbol.jpg, von Blue Community Berlin

     

    Die  weltberühmteste Wasseraktivistin Maude Barlow informiert über das globale Projekt und eröffnet die Ausstellung zu Blue Community Berlin.

    Seit 2018 hat sich das Abgeordnetenhaus  Berlin offiziell zur Blue Community verpflichtet.

    Blue Communities verstehen Wasser als öffentliches Gut und unterstützen das Menschenrecht auf Zugang zu sauberem Trinkwasser und Sanitärversorgung.

    Sie agieren ressourcenschonend im Umgang mit Wasser und setzen sich für Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in öffentlicher Hand  ein.

    Sie fördern die Nutzung von Leitungswasser statt Flaschenwasser und

    unterstützen andere Länder dabei, eine funktionierende, öffentliche Trinkwasserversorgung bereitzustellen.

    Seit dem Beschluss des Abgeordnetenhauses ist einiges in der Stadt passiert, am sichtbarsten für viele sind die neuen blauen Trinkbrunnen in der Stadt. Doch es bleibt noch viel zu tun, denn das Wasser in Berlin ist nicht nur durch den Klimawandel bedroht.

    Wir freuen uns deshalb sehr, dass die Initiatorin dieses globalen Projekts, Frau Maude Barlow uns am 30.Mai am Ende einer langen Reise durch die Schweiz und andere Blue Communities in Deutschland besucht. Die weltweit bekannteste Wasseraktivistin ist Trägerin des alternativen Nobelpreises und war die Wasserbeauftragte der UN Generalversammlung als diese 2010 das Menschenrecht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung in ihre Statuten aufgenommen hat. Mit ihrem Projekt möchte sie dazu beitragen, dass dieser Beschluss der UN lokal auch wirklich umgesetzt wird.

    16 - 17 Uhr Begrüßung durch Stadtrat Herrn Schruoffeneger und

                                               Dorothea Härlin (Berliner Wassertisch)

     

                     Rede von Maude Barlow  

     

                     Kurze Stellungnahmen u.a. durch Senatorin Frau Jarasch (angefragt)

     

                     Vorläufige Eröffnung einer Ausstellung zur Blue Community Berlin

     

    17-18 Uhr  Ausklang bei einem kleinen Imbiss :

     

                    Gelegenheit Frau Barlow etwas informell kennenzulernen und                                           

                     für Interessierte an diesem Projekt,

                     sich besser kennenzulernen und auszutauschen

                  

     

    Für eine bessere Planung bitten wir um Anmeldung an dorotheahaerlin@gmx.de bis zum 20.5.22. Spontan Entschlossene sind aber auch willkommen.

    Da Maude Barlow und ihr Ehemann am nächsten Tag früh nach Kanada zurückfliegen, sind weitere Termin mit ihr nicht vorgesehen.

    Dorothea Härlin  (für den Berliner Wassertisch)*  

    *
    Da durch die derzeitige Haushaltssperre von offizieller Seite der Politik eine Einladung und Finanzierung  nicht möglich war, laden der Berliner Wassertisch und die "Aktiven für Blue Community" in Zusammenarbeit mit der Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung/Bezirksamt Charlottenburg ein.

    Veranstaltung
    Rathaus Charlottenburg
    Rathaus Charlottenburg
    Otto–Suhr–Allee 100
    10585 Berlin